„Kellerbrand“ in einem verlassenen Kasernengebäude

Am Freitag, 13. Juli 2018 übte die Löschgruppe Rahser gemeinsam mit der Löschgruppe Stadtmitte auf einem ehemaligen Militärgelände. Diesen interessanten Übungsort hatte die Ortsgruppe Viersen des THW vermittelt. An dieser Stelle dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön.

Kellerbrand. Zwei Vermisste im Keller und zwei zu rettende Personen auf einem Balkon im ersten Obergeschoss.
So lautete die Meldung, die den Einsatzkräften der Löschgruppen Rahser und Stadtmitte per Funk übermittelt wurde.
Alles nur eine Übung – jedoch unter realitätsnahen Bedingungen mit einem verrauchten Gebäude und Nullsicht im Keller.
Der ersteintreffende Gruppenführer hatte es mit einem aufgeregten Anrufer zu tun, der die Einsatzkräfte zu einem verlassenen Kasernengebäude lotste. Dichter Rauch drang durch die zerstörte Eingangstüre und zwei Personen machten durch laute Hilferufe auf dem Balkon über dem Zugang auf sich aufmerksam. Außerdem würden noch zwei weitere Personen – eine Frau und ein Kleinkind im Keller vermisst.
Über Funk forderte er vom nachrückenden Fahrzeug zwei Trupps mit Steckleiter zur Menschenrettung an, betreute die Personen und übergab den Anrufer zur Betreuung an den Melder.
Gleichzeitig ließ er den Verteiler vor der Haustüre in Stellung bringen und den Angriffstrupp zur Menschenrettung im Keller vorrücken.
Beim Eintreffen der nachrückenden Fahrzeuge sprachen sich die Gruppenführer kurz ab und entschieden sich für einen weiteren Angriffstrupp zur Menschenrettung im Gebäude.
Die Personen auf dem Balkon wurden zügig gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.
Die Personensuche im Keller gestaltete sich auf Grund der Verrauchung schwierig. Der erste Trupp ging nach rechts-Hand-Suchverfahren vor – das heißt immer rechts an der Wand entlang – der zweite Trupp in entgegengesetzter Richtung im links-Hand-Suchverfahren.
So wurden die vermissten Personen im weiteren Einsatzverlauf lokalisiert und aus dem Gebäude gebracht, wo Sie zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben wurden.
Nach der Menschenrettung wurde die Übung beendet und eine ausführliche Nachbesprechung durchgeführt. Hierbei wurden alle „Fehler“ noch einmal durchgegangen und gemeinsam nach Verbesserungsvorschlägen gesucht.
Im Anschluss wurde das genutzte Material wieder auf den Fahrzeugen verlastet, gemeinsam zurück zur Wache an der Gerberstraße gefahren und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht.
Abschließend gab es noch kühle Getränke und Grillwürstchen.

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