Wasserförderung über lange Wegstrecken

Am gestrigen Freitagabend übte die Löschgruppe Rahser an der Niers. Werden an Einsatzstellen größere Mengen Wasser benötigt, die das örtliche Hydrantennetz nicht hergeben kann, oder ist kein Hydrant vorhanden, kann die Feuerwehr eine Förderstrecke über mehrere Kilometer aufbauen.

Die Löschgruppe Rahser ist mit Ihrem Löschgruppenfahrzeug LF 20 in der Lage, Wasser aus einem offenen Gewässer (z.B. der Niers) oder einem Brunnen zu entnehmen und über bis zu 600 m – Schlauchleitung bis zur Einsatzstelle zu leiten.

Bei diesem Fahrzeug ist es möglich, die Schlauchleitung während der Fahrt (ca. 10-15 km/h) auszulegen. So spart man im Ernstfall wichtige Minuten.

Zur Wasserentnahme setzten die Kameradin und Kameraden eine im Löschfahrzeug untergebrachte Tragkraftspritze ein, brachten diese am Ufer der Niers in Stellung und speisten über die Schlauchleitung die Fahrzeugpumpe in rund 320 m Entfernung zur Wasserentnahmestelle.

Dabei konnten ohne Probleme bis zu 2.000 Liter Wasser in der Minute über zwei B-Strahlrohre und zwei Hohlstrahlrohre abgegeben werden.


Im Anschluss an die Übung wurde die Förderstrecke wieder abgebaut und das Fahrzeug auf der Hauptfeuer- und Rettungswache wieder einsatzbereit gemacht.

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