Löschgruppenfahrt

Alle zwei Jahre geht es für die Mitglieder der Löschgruppe Rahser und deren Familien auf Jahresausflug.

Nach zwei Touren an die Mosel ging es am vorletzten Septemberwochenende nach Papenburg im Landkreis Emsland, das neben den vielen kleinen Kanälen, die die Stadt durchziehen (diese waren übrigens zur Entwässerung der Region gedacht – um den Torf stechen zu können…) vor allem wegen der Meyerwerft weit über die Grenzen Deutschlands hinweg bekannt ist.

Nach einer gemütlichen Anreise – teils im Privatpkw, teils mit einem der drei MTF checkten wir gegen 18.00 Uhr im Hotel „Alte Werft“, dass direkt am alten Hauptkanal gelegen ist ein. Nach einem leckeren Abendessen erwartete die Mitgereisten noch eine Führung von einem alten Papenburger Schutzmann, der so manche Anekdote über die Stadt zu berichten wusste. Zum Abschluss der knapp 1 1/2 stündigen Führung kehrte man noch in ein altes Lokal ein. Hier gab es einen Moorgeist zu trinken und selbstgemachte Reibekuchen mit Heringstip. Anschließend ging es dann zurück an die Hotelbar, an der einige bis in den frühen Morgen ins Gespräch vertieft ausharrten.

Nach einem deftigen Frühstück wurde die Reisegruppe Rahser dann um halb elf durch einen Führer der Meyerwerft abgeholt. Denn wenn man einmal in der Nähe ist, sollte man sich eine Besichtigung der Werft mit der Weltweit größten Trockendockbauhalle nicht entgehen lassen. Die Terminwahl unseres Jahresausflugs hätte glücklicher nicht sein können, so dass in der Halle ein nahezu fast fertiges Schiff stand, wo neben einzelnen Feinheiten im Innenausbau lediglich der Schornstein fehlte und das kurz vor dem „Ausdocken“ stand. Nach vielen Zahlen und Fakten (allein 200t Farbe, Schiffspreis 650.000.000€ ,…) ging es dann nach einem Gruppenfoto vor den Hallen der Meyerwerft wieder zurück ins Hotel. Hier konnte man sich ausruhen oder direkt fertig machen für einen Stadtbummel über die direkt angrenzende Fußgängerzone entlang des Kanals. Während die einen die Zeit komplett im Freien verbrachten, kehrten die anderen in ein Lokal ein und genossen leckeren Kuchen, eine Tasse Kaffee oder nach 16.00 Uhr auch schon ein kühles, hopfenhaltiges Getränk. Nach dem gemeinsamen Abendessen (diesmal gab es Buffett und jeder wurde satt), traf man sich wieder gemeinsam an der Hotelbar und quatschte (zum Teil ebenfalls wieder bis in den frühen Morgen hinein).

Nach dem man an der Mosel nach dem Frühstück jeweils auf einem mit Alleinunterhalter ausgerüsteten Ausflugsdampfer gestrandet war, entschied der Vergnügungsausschuss in diesem Jahr bewusst, ohne Schiffstour im Anschluss gemütlich die Heimreise anzutreten. Einige Kameraden nutzen die Strecke geschickt um von dort aus direkt in einen (Kurz-)urlaub zu starten.

Für alle, die bereits am Nachmittag in der Heimat angekommen waren, hieß es dann Abends: Chlorgasausströmung bei der Firma Mars.

Abschließend lässt sich sagen, dass alle die nicht mitfahren konnten, eine tolle Tour verpasst haben und hoffentlich beim nächsten Mal wieder dabei sind.

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